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Nicole Moser(Listenplatz 6) geboren am 08. August 1976 in Nürnberg gelernte Versicherungskauffrau, seit 1999 im Personaldienstleistungsbereich tätig seit 2006 Geschäftsführerin von einem Unternehmen für Personaldienstleistungen im qualifizierten technischen, medizinischen und kaufmännischen Bereich, seit 2007 Gesellschafterin. Wohnt und lebt zusammen mit Oliver Dümpelmann (Steuerberater und Vater von 3 Kindern) im Süden von Nürnberg, beide sind Mitglieder der FDP. |
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| Wirtschaftliches Wachstum, sozialer Ausgleich und Vertragsfreiheit stehen unter anderem für die FDP. Durch meinen täglichen Kontakt mit Arbeitsuchenden kenne ich die Arbeitsmarktproblematik nur zu gut. Junge Menschen, die ihre Berufsausbildung abgeschlossen haben und durch ihren Ausbildungsbetrieb nicht übernommen wurden, erhalten keine Chance Berufserfahrungen zu sammeln. Unternehmen sollte es lukrativ gemacht werden, diesen Einsteigern Möglichkeiten zu bieten, Fuß in der Arbeitswelt zu fassen. Durch Steuerersparnisse oder gezielte Eingliederungsmaßnahmen. Das gleiche gilt für die ältere Generation. Bereits ab Mitte 40 wird es problematisch, sich neu zu orientieren oder nach einer Arbeitslosigkeit wieder in Anstellung zu kommen. Gleichzeitig wird von der Bundesregierung eine Arbeitszeitverlängerung bis zum 67. Lebensjahr vorgegeben. Es müssen Strukturen geschaffen werden, die sowohl dieser Generation als auch anderen Teilen der Gesellschaft dienlich sind und die absehbare Probleme des demographischen Wandels lösen können. Die Qualifikationsstruktur und die prognostizierten Entwicklungen in der Wirtschaft machen deutlich, dass es vor allem die höchsten Qualifikationen sein werden, die in Zukunft nachgefragt werden. „Generation Praktikum“ darf nicht das Vorbild von Unternehmen sein. Die viel zu hohen Lohnzusatzkosten können im internationalen Wettbewerb nicht mithalten. Eine neue Aufstellung der sozialen Sicherungssysteme ist überfällig. Es ist wichtig, in die Bildung zu investieren, denn Bildung wird als Kriterium immer wichtiger dafür, wer es in der Gesellschaft „zu etwas bringt“. Mehr Entscheidungsfreiheit für lokale Schulen und Hochschulen sind hierfür unerlässlich. Der Ausbau von Kindertagesstätten für Kinder unter 3, die auch zu Zeiten geöffnet haben, die es jungen Müttern möglich machen, einem geregelten Berufsleben nachzugehen, ist Pflicht. Dass dies überhaupt derzeit politisch diskutiert wird zeigt, wie hoch der Nachholbedarf auf diesem Sektor ist. Qualifizierte und motivierte Frauen können nicht arbeiten und ihre Familien unterstützen weil das Netzwerk der Kinderbetreuung im Gegensatz zu unseren europäischen Nachbarn 20 Jahre hinterherhinkt. |
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